"Ein Bühnenbild ist nur der Kontext. Jeder Bestandteil in ihm kann zum Akteur werden. Jeder Akteur, ob Mensch, Figur oder Objekt, agiert aus seinem Kontext heraus."

Friederike Meese absolvierte ihr Diplom mit Auszeichnung 2010 an der Universität der Künste Berlin bei Hartmut Meyer und agiert seitdem als freie Bühnenbildnerin für Theater und Musiktheater. Neben eigenen Arbeiten ist sie in der kulturellen Bildung aktiv und kreiert Entwürfe für Bühnen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen.




Ausgewählte Arbeiten für Theater und Musiktheater:


2019
"AJIMA" (Bühne, Kostüm), Sophiensaele, Berlin
"Spezies Familie" (Bühne, Kostüm), Schlossplatztheater Köpenick
"Richard III - Reloaded", Teil 3, Paul-Löbe-Schule Berlin
"nofear:Macht" (Bühnenbild), Pact Zollverein, Ruhrtriennale/ Junge Triennale

2018
Gastspiel „AJIMA“ (Bühne, Kostüm), Zodiak Helsinki
„Richard III – Reloaded“ (Projekt Kult. Bildung, Bühne/Kostüme mit Jugendl. der Paul Löbe-Schule Berlin)

2017
Gastspiele „AJIMA“ (Bühne, Kostüme) in Brighton (Old Market Theatre) und Zürich (Gessnerallee)

2016
"Heute Abend: Lola Blau" (Bühne/ Kostüme - Krokokoll), R: Elisabeth Engstler
"The Buzzing" mit dem Zafraan Ensemble (Bühne/ Kostüme - Krokokoll), Komposition: Evan Gardner und Antoine Daurat

2015
„Turbulence“ (Bühne) im Atze Musiktheater, R: Todd Fletcher
„Germania - eine Geisteraustreibung“ (Performance) Akademie der Künste Berlin, R: Hsuan Huang

2014
„Babytalk – ein Kinder-Krieg-Musical“ (Bühne/Kostüme), R: Elisabeth Engstler
„FAKE – Hautarztpraxis Dr. Kelmer“ Gruppenausstellung, Performance im Westgermany, Berlin

2013
„AJIMA“ (Bühne, Kostüme) Soloperformance in den Uferstudios Berlin (R: Marc Gabriel), Gastspiele auf Zypern (2014), beim SÅNAFEST Norwegen (2015), beim Buzzcut Festival Glasgow (2016), bei Keine Disziplin in der Gessnerallee Zürich (2017) und beim Swallowfeet Festival Brighton (2017)
„Three Kingdoms“ (Video) am Schauspielhaus Kiel, R: Ulrike Maack, B: Lars Peter Soundraum „Wald im 3.Foyer“, Opernball der Oper Kiel

2012
„100 Schöne Tote – Gebäude kann man abreißen, nicht aber ihre Legende“ (Bühne und Ausstellungsgesamtkonzept), interdisziplinäres Theaterprojekt in Tkachi, Sankt-Petersburg (Russland)
„Luk Khampa – ein Waisenkind“ (Bühnenbild) im KW Berlin (im Rahmen der Biennale/ Occupy)
„Kann der Mensch die Krähe lieben? Ein phantasmagorisch biologischer Westernthriller“ (Regie, Bühne, Kostüme) Kooperation der Komischen Oper und der Universität der Künste Berlin
2011-12
Musikalisch-szenisches Projekt in drei Teilen zu Erik Satie mit Jugendlichen in der Prignitz (Festspielhaus Klein Leppin); Komposition: Hannes Seidl, Tanz: Katharina Fährbach: „Fälschungen“ (Raum/Kostüme) „Musikstücke und andere Möbel“ (Raum/Kostüme) „Maschinenmusik“ - Satie in einer Transformatorenfabrik (Raum/Kostüme)

2011
„Don Sanche où le château d’amour“ (Oper v. Franz Liszt) Stadthalle Bayreuth, Opernhaus Miskolc (Bühne & Kostüme) R:Julia Glass, Mus. L.: Nikolaus Richter (Produktion der Stadt Bayreuth und des Int. Opernfestivals Miskolc) Premiere beim Int. Opernfestival Miskolc (Ungarn) im Juni Vorstellungen in der Stadthalle Bayreuth zum Liszt- Jubiläum im Juli
Szenografie für „Komm hinters Licht“ (Spielfilm HFF K.W.), Regie: Judith Beuth

2010
„Die Schlacht der 7 Tage und der 7 Nächte“ (Armand Gatti) Ausstellung Bühnenbild - Diplomarbeit im Rahmen von „Sprungbrett 2010“ (Bund der Szenografen)
Szenografie für „Wir machen keinen Urlaub“ (Kurzfilm/ Werbespot für Stadtwerke Potsdam in Kooperation mit der HFF)
‚Neue Musik’- Projekt „Festessen“ (Kostüme) von
„ohrenstrand.net“
in Klein Leppin (Akademie der Künste Berlin); Komposition: Hannes Seidl, Choreografie: Kathinka Walter
Internationales Theater- und Zirkusfestival „Fliegende Kinder“ in St.-Petersburg (Raum, Dekoration)
I.g.l.u. - musikalische Performance (Spiel, Ausstattung) mit der Gruppe Eisangler auf dem 100-Grad-Festival Berlin

2009
„Der Fall des Hauses Usher“ E.A. Poe/ C. Débussy Musiktheater im HAU 2 (Bühne/ Kostüme), R: Georg Schütky, im Rahmen von K.O.10 „La petite mort“; Kooperation UdK, HfM u. Komische Oper Berlin
„Mit allen Wassern gewaschen“ (Ausstattung) szenisches Chorkonzert (Hanns Eisler Chor, R: Franziska Kronfoth) im Max Beckmann Saal
„Frauenliebe Inc.“ (nach Schumann/ Chamisso) (Bühnenbild) im Ballhaus Ost; R: Johannes Müller; Gastspiel im „Hamburger Sprechwerk“ im April 2009

2008
„kammer. Musik für einen Raum“ (Raum/Bühne) von Christian Kesten; Kammersaal der UdK Berlin
„K.O.7 Des Wahnsinns fette Beute“ (Ausstattung) Musiktheater im uni.t; (Kooperation UdK, HfM u. Komische Oper Berlin)

2006
Raumkonzept für Kostümball „Zinnober“ der UdK Berlin

2005
Dorf als Bühne – Gestaltung des Brandenburger Dorfes Brunne mit Strohobjekten anlässl. Erntefest